AKTUELLES

Teilen macht Freude


Ein größeres Ereignis in der Adventszeit war die Vorbereitung auf den Besuch des Nikolaus.

Die Geschichte vom heiligen Nikolaus vermittelt den Kindern einen wichtigen Wert: Teilen macht Freude. Das schafft ein Bewusstsein für Gemeinschaft, Miteinander und Nächstenliebe. Die guten Taten des Nikolaus ermutigen die Kinder zum vorbildlichen Handeln.

Am Nikolaustag verkleideten sich Erwachsene vom Personal als Nikolaus und überreichten im Rahmen einer kleinen Feier jedem Kind ein Geschenk.

In der Krabbelstube besuchte ein verkleidetes Kindergartenkind die Gruppe.

Advent

Eine Zeit der Vorfreude und Gemeinschaft

Wir bereiten uns auf das anstehende Weihnachtsfest vor.
Die Adventszeit hat etwas Magisches an sich - besonders für Kinder.

Neben Spiel und Spaß ist die Adventzeit von zahlreichen gesellschaftlichen Werten geprägt.
Sich gegenseitig wertschätzen, füreinander da sein, hilfsbereit sein und sich selbst in einer Gemeinschaft erleben sind einige Werte, die in der Vorweihnachtszeit in den Vordergrund rücken.

Einen ruhigen Start in den Tag ermöglichen anstatt der Hauptbeleuchtung Lichterketten und Led- Kerzen, ein Kripperl und ruhige Weihnachtsmusik.

Traditionen und Rituale machen die Weihnachtszeit zu etwas Besonderem - Kekse backen, Lieder singen, Adventkranz binden, Raumschmuck und Geschenke basteln und nebenbei die feinen Bewegungen der Hände schulen.

Die Kinder freuen sich schon Wochen im Voraus auf das Weihnachtsfest. Um zu veranschaulichen, wie lange die Adventszeit dauert und wann endlich der langersehnte Heilige Abend ist, verkürzt ein Adventkalender die Zeit des Wartens.

Bewegung ist Lernen-
Lernen ist Bewegung

Krabbeln, Rennen, Toben, Schaukeln: Junge Kinder haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Und das ist gut so, denn vielfältige Bewegung führt zu Fortschritten, im Bereich der Bewegung des Kindes, wie Schnelligkeit, Koordinationsvermögen und guter Balance. Unterschiedliche Körpererfahrungen fördern die geistige, emotionale und soziale Entwicklung.
Für Kleinkinder sind Denken, Fühlen und Bewegen noch untrennbar miteinander verbunden. In Bewegung lernen sie sich selbst und ihren Körper immer besser kennen und nehmen ihre Umwelt wahr. Bewegt geben sie ihren Emotionen Ausdruck, machen dreidimensionale Erfahrungen im Raum und treten mit anderen Menschen in Kontakt.

Um ihre Freude an Bewegung in allen Facetten ausleben zu können, brauchen Kleinkinder vor allem Platz, manchmal aber auch anregende Ideen und herausforderndes Material.

Wir möchten uns sehr herzlich bei der Firma Etzenberger bedanken, die der Krabbelstube Wesco-Bausteine und Stapelsteine geschenkt hat.

Ein bisschen so wie Martin...

Ein sehr beliebtes Fest für Groß und Klein ist das Fest des hl. Martins.
Die Kinder präsentieren stolz ihre Laternen und genießen es, mit der Gruppe singend umherzuziehen.
Die Geschichte des Hl. Martins bietet viele lehrreiche Botschaften. Durch seine selbstlose Tat für den Bettler wurde Martin zum Symbol für Bescheidenheit, Nächstenliebe und Großzügigkeit. Deshalb feiern wir noch heute an seinem Todestag, dem 11. November, das Martinsfest.
Die Werte, die durch die Geschichte vom Hl. Martin und dem Bettler verdeutlicht werden, tragen dazu bei, die moralische Entwicklung der Kindergarten- und Krabbelstubenkinder zu fördern.

Das geschieht auf spielerische und kindgerechte Art, wie zum Beispiel die Legende in einem Rollenspiel nachvollziehen, Martinslieder singen, faires Teilen des selbstgebackenen Kipferls,...
Weil der Hl. Martin durch sein ehrenhaftes Handeln so viel Licht ins Dunkel gebracht hat, ziehen die Gruppen ihm zu Ehren mit Laternen durch den abgedunkelten Kindergarten, Straßen und machen Lichtertänze.

Wir feierten mit den Kindern am Vormittag ein Fest mit anschließender gemeinsamer Martinsjause.
Die Kinder nahmen ihre Laternen und ein selbst gebackenes Kipferl mit nach Hause, um gemeinsam mit der Familie feiern zu können und das Kipferl zu teilen.
Außerdem hatten die Eltern die Möglichkeit, in der Garderobe einen Beitrag mit Videos und Bildern zum Martinsfest zu sehen. 

Bildungsmomente mit Alltagsmaterialien

Ein Vormittag in der Krabbelstube oder im Kindergarten bietet täglich vielfältige Bildungsangebote. Alltagsgegenstände und Naturmaterialien, sogenannte "offene Materialien", laden zum Ausprobieren und Entdecken ein. Sie ermöglichen dem Kind einen vielseitigen und explorativen Gebrauch, der die Fantasie und Kreativität anregt und zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Dem Kind werden bei uns vielfältige Alltagsmaterialen zum Hantieren im freien Spiel, sowie bei einem gezielten Bildungsimpuls angeboten.

Hier ein paar Impulse:

  • Stöpsel aus dem Wasser fischen
  • Kreative Kunstwerke mit Kartonrollen, Wolle, Kastanien, Zäpfen, Knöpfe, Federn, ...
  • Kastanien-, Linsenwanne mit verschiedenen Behältern
  • große Schachteln oder Kartons zum Bauen
  • Kugelbahnen aus verschieden großen Kartonrollen
  • Blätter, getrocknete Blumen und Blüten, ...
  • und vieles mehr, ...

Zivildiener als männliche Bezugsperson

Von Oktober bis Ende Juni unterstützt Zivildiener Manuel die Kinder und Erwachsenen im Kindergarten und in der Krabbelstube. Dadurch ist eine individuellere Bildung und Betreuung der Kinder möglich.
Nach entsprechender fachlicher Ausbildung sowie stetiger Begleitung durch das geschulte Personal, unterstützt Manuel die Kinder bei Lernprozessen sowie bei der Alltagsbewältigung - beim Anziehen, Essen und Händewaschen.

Die Kinder schätzen es sehr, zusätzlich eine männliche Bezugsperson in der Einrichtung zu haben.

Manuel ist für die Kinder ein Spielbegleiter, Impulsgeber und Freund. Er liest ihnen vor, sie bauen zusammen Türme, lachen gemeinsam und haben jede Menge Spaß.

Ein Fest für alle Sinne

"DANKE für unsere Freunde und unsere Familien", so lautete eine Aussage der Kinder im gemeinsamen Gespräch zum Thema Erntedank.

Erntedank bedeutet für uns nicht nur den Wert der Dankbarkeit aufzugreifen, sondern beinhaltet auch zahlreiche andere Aspekte und Kompetenzen. In Sachgesprächen wurden verschiedenste Obst- und Gemüsesorten benannt, zugeordnet, nach Farben sortiert und über die Herkunft des jeweiligen Lebensmittels gesprochen. Beim gemeinsamen Kochtag ist das Obst und Gemüse verkostet, zu einer Suppe verkocht oder gedörrt geworden. Die Kinder konnten dabei verschiedene Verarbeitungsprozesse von Lebensmitteln kennenlernen und aktiv mitarbeiten. "Wie wurde früher geerntet?" und "Warum ist das Wetter für eine erfolgreiche Ernte verantwortlich?" waren Fragen, auf die wir gemeinsam Antworten suchten und als Abschluss die Erntekrone in der Kirche betrachteten.

Erntedank sehen wir daher als ein Fest, das mit allen Sinnen erlebt wird. Es bildet einen Grundstock, um bereits in jungen Jahren zu Lernen, respektvoll und verantwortungsbewusst mit unserer Natur und Umwelt umzugehen.

Jedes Kind ist einzigartig

Als Eltern eures Kindes schenkt ihr uns jeden Tag aufs Neue das Vertrauen für euer Kind da zu sein. Daher möchten wir euch einen kleinen Einblick in unseren gelebten Alltag geben. Der pädagogische Alltag unserer Krabbelstube/ unseres Kindergartens richtet sich nach dem bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan, welcher als Grundlagendokument für alle elementaren Bildungseinrichtungen in Österreich gilt. Darin wird jedes Kind als kompetentes Individuum und als Ko- Konstrukteur (= Lernen durch Zusammenarbeit) seiner Entwicklung gesehen. In unserem Haus wird ein strukturierter Tagesablauf gelebt, um genügend Raum zu schaffen, in dem Bildungsangebote sowie individuelle Begleitung von Interessen, Bedürfnissen und Fähigkeiten stattfinden können. Einen wesentlichen Einfluss auf unsere Haltung und unser Handeln nehmen dabei die im bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan verankerten Prinzipien ein.

Ganzheitlichkeit und Lernen mit allen Sinnen

Das Kind begreift und erprobt beim Schauen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken die Welt mit allen Sinnen.


Empowerment

Wir setzen an den individuellen Stärken des Kindes an, um Potenziale/ Fähigkeiten zu erkennen und zu stärken.

Sachrichtigkeit

Durch sachrichtiges Wissen und Veranschaulichung wird für das Kind eine entwicklungsgemäße Wissensaneignung ermöglicht.

Partizipation

Kindgemäße Möglichkeiten zur Beteiligung, Gestaltung und Mitbestimmung ermöglichen dem Kind, sich aktiv an Prozessen zu beteiligen.

Individualisierung

Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen. Seine individuellen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse werden beobachtet, berücksichtigt und begleitet.

Lebensweltorientierung

An den Erlebnissen und Erfahrungen des Kindes wird angeknüpft, um vielfältige bzw. individuelle Lebens- und Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Diversität

Die Vielfalt der individuellen Unterschiede sehen wir als Ressource und als Chance voneinander zu lernen und unterschiedliche Werte zu erleben.

Transparenz

Durch den Informationsaustausch und die Dokumentation wird das Bildungsgeschehen transparent.

Differenzierung

Um an den individuellen Stärken und Interessen des Kindes anzusetzen, wird ein vielfältiges Material- und Bildungsangebot umgesetzt.

Inklusion

In unserer Einrichtung wird ein Gefühl der Gemeinschaft und der gegenseitigen Wertschätzung gelebt.

Geschlechtssensibilität

Unabhängig vom Geschlecht werden bei uns Mädchen und Buben unterstützt, ihre Talente, Bedürfnisse und Vorlieben zu entfalten.

Bildungspartnerschaft

Für das Kind wird eine lern- und entwicklungsförderliche Umgebung durch die Kooperationsbeziehung zwischen der Familie und der Bildungseinrichtung möglich.